2020 war für die Anbieter von Zoom, MS-Teams, Webex, Skype & co ein gutes Jahr. Die verwendeten Konferenzminuten sind geradezu explodiert. Sehr häufig wird in solchen Meetings auch eine Fremdsprache verwendet. Moderne Webtools bieten nützliche Anwendungen wie Live-Untertitelungen etc. Es stellt sich somit die Frage, ob gute Fremdsprachenkenntnisse bei Videokonferenzen wirklich so wichtig sind.

Kurz und klar: noch wichtiger als bei physischen Treffen. Ein großer Teil der nonverbalen Kommunikation fällt weg, umso wichtiger ist die verbale. Die Aussprache sollte sehr deutlich sein, da es zu Übertragungsschwierigkeiten kommt und da die Feedbackschleifen weniger gut funktionieren. Es ist wichtig, dass präzise und fokussiert kommuniziert wird, da die Aufmerksamkeitsspanne geringer ist. Somit ist das Verwenden korrekter Begriffe und Vokabeln und ein flüssiges selbstbewusstes Sprechen ganz entscheidend dafür, ob der Informationsinhalt beim Gegenüber auch ankommt. Fehler werden online weniger verziehen als in Präsenz.

Quelle: Mag. Bettina Fink, Cheftrainerin bei biz.talk

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