Persönliches Training per Videokonferenz war in der Vergangenheit nicht sehr verbreitet. Am ehesten bei (Top-)Managern, die in ihren engen Terminplan auch noch ein Sprachtraining packen wollten und hier auch ortsungebunden lernen wollten – beispielsweise am Abend im Hotelzimmer. Corona hat dieses Bild schlagartig geändert. Sprachtrainings per Videokonferenz seit heute die Regel und werden auch nach dem Verschwinden des Corona-Virus bleiben.

Dabei reicht für einen erfolgreichen Trainer auf keinen Fall, einfach so weiterzumachen wie bisher und statt ins Auto in Zoom einzusteigen. Dass ein Trainer sich mit unterschiedlichen Conference-Tools auskennen muss und Lehrmaterialien professionell in digitaler Form anbieten muss, ist Basics. Interessante Aufbereitung der Unterlagen und motivatorischer Unterricht sind sowieso immer wichtig, in der digitalen Welt jedoch teils herausfordernder als in der analogen. Stichwort „didaktisch wertvoller On-Screen-Content“. Die Kür ist dann, sich vor dem Bildschirm richtig in Szene zu setzen. Da geht es um Dinge wie den richtigen Abstand zum Bildschirm, die korrekte Beleuchtung, Gestik etc. Auf den ersten Blick Kleinigkeiten, die aber vielleicht die Spreu vom Weizen trennen.

Quelle: Mag. Bettina Find, Cheftrainerin biz.talk

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